Bei sommerlichen Temperaturen füllte sich Mitte Juni der Park des St. Marien-Hospitals mit vielen Kindern, Eltern und Großeltern, die gemeinsam zur beliebten Kuscheltier-Sprechstunde in Kooperation mit der VHS Lüdinghausen gekommen waren. Insgesamt wurden fast 130 Kuscheltierpatienten vorgestellt – von Teddybären über Hasen bis hin zu Einhörnern und anderen flauschigen Begleitern.

Gemeinsam mit den Kindern hat das Chirurgen-Team zunächst eine Anamnese durchgeführt: Was fehlt dem Kuscheltier? Wo hat es Schmerzen oder hat es Fieber? Anschließend ging es je nach Diagnose weiter zur Röntgenstation, zur Infusionstherapie oder zur Gipsstation. Dort wurden gemeinsam mit den Medizinern aus dem St. Marien-Hospital mögliche Knochenbrüche am Kuscheltier untersucht, Verbände an die Teddys gelegt und manche Kuscheltiere sogar mit einem Gips versorgt.

Das Team der Chirurgie kümmerte sich mit viel Engagement und Herzlichkeit um die Fellpatienten und ihre kleinen Besitzerinnen und Besitzer. Spielerisch erhielten die Kinder Einblicke in medizinische Abläufe und konnten erleben, wie eine Untersuchung oder Behandlung im St. Marien-Hospital funktioniert. Dabei standen Spaß, Neugier und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Das Ziel der Aktion war zusätzlich, den Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten zu nehmen.

Durch das gemeinsame Untersuchen und Behandeln der Kuscheltiere konnten die Kinder die medizinischen Abläufe kennenlernen und dazu Fragen stellen und erleben, dass Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte vor allem da sind, um zu helfen.

Nebenbei wurde auf das aktuelle Fundraising-Projekt des St. Marien-Hospitals aufmerksam gemacht. Unter dem Gedanken, dass Gesundheit und Fürsorge alle Generationen verbinden, konnten sich die Besuchenden über die geplante demenzfreundliche Gestaltung der neuen Geriatrie informieren. Das Fundraising-Projekt „Einfach mehr ermöglichen“  hat zum Ziel, die geplante Modernisierung und den Ausbau des Geriatrie-Zentrums um eine Ausstattung zu ergänzen, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen mit Demenz zugeschnitten ist.

Viele Besucherinnen und Besucher unterstützten das Projekt mit einer Spende – dafür bedanken wir uns herzlich.
Die große Resonanz hat gezeigt, dass Zusammenhalt keine Frage des Alters ist – und dass schon die Kleinsten Großes bewirken können.