FÜR Lebensqualität und

Gesundheit trotz Demenz

Einfach mehr ermöglichen.

Mit Ihrer Spende für eine demenzfreundliche Geriatrie.

Unser Vorhaben: eine zukunftsfähige Geriatrie

Mit einer zunehmenden Lebenserwartung steigt die Anzahl der Krankenhausaufenthalte älterer Menschen dramatisch. Um den künftigen Versorgungsbedarf decken zu können, bauen wir unser Geriatrie-Zentrum ab 2026 komplett um und neu. [Bauplan.pdf]

Entstehen soll eine Geriatrie, die allen eine optimale Behandlung ermöglicht. Einen besonderen Fokus richten wir dabei auf Patientinnen und Patienten mit Demenz. Sie machen schon jetzt fast ein Drittel der Erkrankten aus.

Während die Finanzierung des Um- und Neubaus gesichert ist, zahlt kein Kostenträger für eine demenzgerechte Ausstattung, um diesen besonderen Patient:innen den stationären Aufenthalt zu erleichtern. Hierfür brauchen wir Ihre Hilfe.

Dr. med. Marcus Ullmann, Chefarzt Geriatrie

Unser Anliegen: eine demenzfreundliche Einrichtung ​

Zur Demenz gehören der allmähliche Orientierungs- und Gedächtnisverlust, innere Unruhe und oft ein zielloser Bewegungsdrang. Klinikaufenthalte verstärken die Symptomatik und erschweren die Behandlung, etwa nach einem Sturz oder aufgrund einer Herzschwäche.

Mit einer demenzsensiblen Ausstattung möchten wir den Betroffenen die Umgebung bieten, die sie zum Gesundwerden brauchen. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 470.000 Euro. Um diese Summe aufbringen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Spenden Sie Orientierung!

Ermöglichen Sie einen Garten, der alle Sinne weckt und den Bewegungsdrang entspannt – mit beruhigender Natur und einem sicheren Wegeleitsystem. Schon 50 Euro helfen, um einen Handlauf entlang des Weges anzubringen.

Wecken Sie Erinnerungen!

Lindern Sie den Stress des Ortswechsels mit einem Gefühl von Zuhause. Mit 80 Euro tragen Sie dazu bei, eine Themenwand mit alten Fotos
anzuschaffen.

Unterstützen Sie besondere Therapien!

Fördern Sie therapeutische Maßnahmen, die Freude machen und den Geist trainieren. Mit 125 Euro helfen Sie, einen mobilen Beschäftigungswagen anzuschaffen, der die nötige Ruhe zur Genesung gibt.

Gemeinsam mehr ermöglichen.
Mit Ihrer Spende für Patientinnen und Patienten mit Demenz.

Nur gemeinsam können wir es schaffen, die stetig steigende Anzahl von Patientinnen und Patienten mit Demenzerkrankungen bestmöglich zu versorgen. Ihre Spende macht dies möglich.

Aktuelles

VHS Kinder-Uni:

Demenz: Was passiert mit Oma und Opa?

Vortrag mit Dr. Marcus Ullmann
Für Mädchen und Jungen von 8 – 12 Jahre

Manchmal vergessen Oma oder Opa Dinge, z. B. wo sie ihre Brille hingelegt haben oder welchen Tag wir haben. Das kann an einer Krankheit namens Demenz liegen. Demenz ist so, als ob im Gehirn ein paar Kabel durcheinander geraten sind. Dann wird es schwerer, sich Sachen zu merken oder Dinge zu verstehen, die früher ganz leicht waren. Warum ist das so? Ihr Gehirn arbeitet einfach anders als früher. Wir können ihnen helfen, indem wir geduldig sind, sie an Dinge erinnern oder ihnen einfach zuhören, wenn sie von früher erzählen. So fühlen sie sich nicht allein. ❤️
Ein solches Thema verbindet medizinisches Wissen mit anschaulichen Beispielen aus dem Alltag der Kinder und fördert das Verständnis für die Krankheit.

Die Kinder-Uni ist eine Kooperation des Volkshochschulkreises (VHS) Lüdinghausen und der Familienbildungsstätte Lüdinghausen.
Gefördert wird die Kinder-Uni durch die Westfälischen Nachrichten, die Raesfeldsche Armenstiftung und den Kreis Coesfeld.

Die Kinder-Uni zum Thema Demenz mit Dr. Marcus Ullmann zu Beginn des Jahres erwies sich als außergewöhnlich erfolgreich. Trotz winterlichen Wetters kamen fast 50 Kinder ins St. Marien-Hospital, wo sich der Seminarraum in einen lebendigen Hörsaal verwandelte. Mit anschaulichen Beispielen – darunter Blumenkohlköpfe als Modell für das veränderte Gehirn – gelang es Dr. Ullmann, ein komplexes Thema kindgerecht, spannend und greifbar zu machen. Die Jungen und Mädchen hörten aufmerksam zu, stellten viele Fragen und zeigten großes Interesse daran, zu verstehen, was bei Demenz im Gehirn passiert. Die Mischung aus Neugier, Staunen und aktiver Beteiligung machte die Veranstaltung zu einem echten Höhepunkt der Kinder-Uni.

Dr. Matthias Bäumer referierte vor einem großen Publikum über Demenz: Demenz ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die zu einem fortschreitenden Verlust geistiger Fähigkeiten führen. Alzheimer ist dabei die häufigste Form und macht rund zwei Drittel aller Demenzfälle aus.

Wenn kein Platz mehr frei bleibt

Großer Andrang im St.‑Marien‑Hospital - bis 2050 könnte die Zahl der Demenz-Betroffenen in Deutschland auf bis zu 2,8 Millionen steigen. Mit großem Interesse verfolgten am Dienstagabend mehr als 70 Besucherinnen und Besucher den VHS-Vortrag „Demenz verstehen – Ein medizinischer Blick“ im St. Marien‑Hospital Lüdinghausen.

Die hohe Resonanz zeigt deutlich, wie sehr das Thema die Menschen bewegt – denn Demenz gehört zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Bundesweit leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer dementiellen Erkrankung.
364.000 bis 445.000 Neuerkrankungen treten jedes Jahr auf – das sind etwa 900 pro Tag.

Oberarzt Dr. Matthias Bäumer, der seit 14 Jahren in der Geriatrie im St. Marien‑Hospital arbeitet, führte die Zuhörenden in seinem Vortrag verständlich und zugleich fachlich fundiert durch die medizinischen Grundlagen der Erkrankung. Er erläuterte, was im Gehirn bei einer Demenz geschieht, welche frühen Warnsignale Angehörige ernst nehmen sollten und welche modernen diagnostischen Verfahren heute zur Verfügung stehen. Auch aktuelle Therapieansätze sowie alltagsnahe Unterstützungsmöglichkeiten wurden anschaulich vorgestellt.

„Gerade Familien stehen plötzlich vor Veränderungen, die sie nicht einschätzen können“, erklärte Dr. Bäumer. „Sie stehen oft vor der Herausforderung, Symptome richtig einzuordnen und passende Hilfen zu finden. Mit unserem Vortrag möchten wir Orientierung geben und Raum für Fragen schaffen – offen, verständlich und nah an der Lebenswirklichkeit der Betroffenen.“

„Die große Teilnehmerzahl bestätigt uns eindrucksvoll, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote sind“, sagte der Mediziner. Viele Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen oder sich über regionale Unterstützungsangebote zu informieren.

Auch wirtschaftlich entwickeln sich die Kosten in den nächsten zehn Jahren kontinuierlich nach oben: Derzeit werden die jährlichen direkten und indirekten Ausgaben für Pflege, medizinische Versorgung, Verdienstausfall und Angehörigenpflege von Fachinstituten schon auf 40–50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Bis 2034 wird sich der finanzielle Aufwand vermutlich verdoppelt haben: Ein Großteil der dramatisch wachsenden Belastungen entsteht durch Pflegebedürftigkeit, da viele Betroffene im Verlauf 24/7‑Betreuung benötigen,

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der VHS Lüdinghausen statt und gehörte zu der Reihe VHS goes MarienCampus.

Zahlen der Erkrankungen: Quelle https://www.deutsche-alzheimer.de/

Claus Heimsath, Bernhard Albers, Martin Berning, Hedwig Berning, Marco Hoffmann, Johannes Simon

Private Spende als Impuls für Fundraising

Der Initiativkreis des St. Marien-Hospitals freut sich über eine großzügige Spende vom Team der Familie Berning und Freunden, die dem neuen Fundraising-Projekt zugutekommt.

Familie Berning unterstützt den Initiativkreis des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen. Mit ihrer Zuwendung setzt das Team ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit dem Krankenhaus und würdigt die wichtige Arbeit, die dort täglich für die Menschen in der Region geleistet wird. Marco Hoffmann, Vorstand des Initiativkreises, bedankt sich herzlich für diese wertvolle Unterstützung: „Wir sind der Familie Berning sehr dankbar für ihre Zuwendung. Solche Gesten zeigen, wie eng das Krankenhaus mit den Menschen vor Ort verknüpft ist.“
Die finanzielle Zuwendung der Familie Berning fällt in die Phase, in der das St. Marien-Hospital ein neues Fundraising-Projekt gestartet hat. Seit einigen Wochen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich gezielt an der Weiterentwicklung des Krankenhauses in Lüdinghausen zu beteiligen und damit die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu stärken. Aufgrund eines an Demenz schwer erkrankten Angehörigen und damit persönlich betroffen, hat Familie Berning das zukunftsweisende Fundraising-Projekt über den Initiativkreis finanziell unterstützt, um damit auch ein Zeichen und einen Impuls für mögliche andere Spender geben zu wollen. „Jede Unterstützung – ob groß oder klein – trägt dazu bei, die medizinische Versorgung in Lüdinghausen weiter auszubauen“, betont Johannes Simon, Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals. „Die Spende der Familie Berning und Freunden ist ein wertvoller Impuls und zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement Zukunft gestalten kann: Im Mittelpunkt unseres neuen Fundraising-Projekts steht die demenzsensible Ausstattung einer Station im Zuge des Um- und Neubaus der Geriatrie, die wir gemeinschaftlich durch diese Spendenaktion finanzieren möchten.

„Damit soll ein geschützter Bereich entstehen, der speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenzerkrankungen ausgerichtet wird. Unser Ziel ist es, älteren Patientinnen und Patienten, insbesondere jenen mit Demenz, ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich sicher, geborgen und orientiert fühlen“, erklärt Simon.

Dr. Marcus Ullmann und Johannes Simon freuen sich sehr über die Spende der Schülerinnen und Schüler der OGS.

Kleine Menschen mit großer Geste

Grundschulkinder aus Lüdinghausen unterstützen den Umbau der Geriatrie. Manchmal sind es die kleinsten Menschen, die die größten Gesten machen.

Die Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) am Ostwall in Lüdinghausen haben mit beeindruckendem Engagement 400 Euro gesammelt, um den Umbau der Geriatrie im St. Marien-Hospital zu unterstützen. Mit dem Verkauf von Popcorn, Würstchen, selbstgebastelten Armbändern und Lesezeichen am Tag der Offenen Tür der Schule zeigten die Jungen und Mädchen, wie Mitgefühl, Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein schon in jungen Jahren wachsen kann. „Euer Einsatz und eure Spende hilft dabei, Räume zu schaffen, in denen ältere Patientinnen und Patienten sich sicher, geborgen und gut aufgehoben fühlen können“, sagt Johannes Simon, Geschäftsführer des Krankenhauses und erklärt: „Jeder von euch gespendete Euro fließt in eine Umgebung, die Orientierung erleichtert, Wohlbefinden stärkt und den Aufenthalt im Krankenhaus für Demenzerkrankte einfacher macht.“ Für das St. Marien-Hospital ist diese Unterstützung weit mehr als eine finanzielle Hilfe. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Solidarität keine Frage des Alters ist. Die Kinder der Grundschule haben mit ihrem Engagement nicht nur Gutes bewirkt, sondern zeigen sich besonders im Bereich der Fürsorge für erkrankte Menschen als echte Vorbilder. „Wir danken der Teamleitung Frau Springenberg-Koch, allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und den Familien von Herzen. Ihr Beitrag macht einen echten Unterschied im Leben vieler älterer Menschen“, freut sich Johannes Simon. Das Fundraising-Projekt am St. Marien-Hospital in Lüdinghausen konzentriert sich darauf, die Versorgung älterer und erkrankter Menschen weiter zu verbessern. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Geriatrie sowie die Einrichtung eines speziell ausgestatteten, demenzsensiblen Bereichs.

 

Materialien und Informationen zur Kampagne

Für alle, die mehr über die Kampagne erfahren wollen, gibt es hier Informationen und Materialien zum Downloaden.

Download Kampagnenmotiv „Orientierung“
Download Kampagnenmotiv „Freude“
Download Kampagnenmotiv „Zuhause“
Download Pressemeldung zum Kampagnenauftakt
Download Bauplan
Download FAQ’s

Kampagnenstart am 4. Dezember 2025

Unter dem Motto „Einfach mehr ermöglichen“ startet am 4. Dezember 2025 in Lüdinghausen und Umgebung unsere Spendenkampagne für eine demenzfreundliche Geriatrie im St. Marien-Hospital.

On- und offline bitten wird Unternehmen wie Privatpersonen um große und kleine Spenden für die bestmögliche Versorgung demenziell veränderter Patientinnen und Patienten. Credo aller Plakate, Flyer und Maßnahmen: Gemeinsam schaffen wir mehr als Standard-Medizin.